Dr. med. Alexandra Borchert

Werdegang

 

  • Studium an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster bis 2006
  • Facharztausbildung in der Klinik für Neurologie, Universitätsklinikum Münster
  • Dissertation im Institut für Klinische Radiologie, Universitätsklinikum Münster über MRT- und CT-Bildgebung
  • Oberärztin in der Klinik für Neurologie am Auguste-Viktoria-Klinikum Berlin 2013 – 2018; Klinische Schwerpunkte: Leitung des Elektrophysiologischen Labors, der Wirbelsäulenkonferenz sowie des Themenschwerpunkts Multiple Sklerose
  • Seit 2019 Privatpraxis für Neurologie mit Anwendung des Nervenultraschalls 
  • Besondere Qualifikation Nerven- und Muskelultraschall: 
    • Neben der klinischen Arbeit galt ihr wissenschaftliches Interesse den Erkrankungen peripherer Nerven und dem Einsatz des diagnostischen Nerven- und Muskelultraschalls, wodurch Frau Dr. Borchert auf diesem Gebiet eine besondere Qualifikation erworben hat. Frau Dr. Borchert ist zertifiziert durch die DEGUM und DGKN. Sie hat als Autorin und Koautorin an zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen und Buchbeiträgen mitgewirkt und ist auf Fortbildungsveranstaltungen zum Thema aktiv.
    • Sie wendet den Ultraschall der Nerven seit 2007 an und begann mit der Erhebung von Referenzwerten für periphere Nerven im Ultraschall in verschiedenen Altersgruppen und Geschlechtern, der Untersuchung pädiatrischer Patienten mit CMT I A und anderen hereditären Polyneuropathien. Frau Dr. Borchert gründete und betreute die Sprechstunde „Nerven- und Muskelultraschall“ am Universitätsklinikum Münster zusammen mit Prof. Dr. Matthias Schilling. Es folgte die Etablierung der Methode in der Routinediagnostik und die Durchführung klinischer Studien an Erwachsenen und Kindern. Seit einem Weiterbildungsaufenthalt bei Dott. Luca Padua (Università Cattolica del Sacro Cuore, Elettromiografia e Ecografia neuromusculare Roma) 2011 widmete sie sich ausführlich dem Thema Nervenultraschall des Plexus brachialis. 2012 nahm sie an der Gründungskonferenz der International Society of Peripheral Neurophysiological Imaging teil. Seit 2013 führte sie als Oberärztin am Auguste-Viktoria-Klinikum Vivantes Berlin den Nerven- und Muskelultraschall ein und baute eine Kooperation mit der Hand- und Unfallchirurgie sowie Neurochirurgie des Hauses auf. Frau Dr. Borchert wirkte an der Verfassung der 2014 erschienen „Leitlinien der Klinischen Neurophysiologie“, Kapitel zu Einsatz und Technik des Nerven- und Muskelultraschalls, (Hrsg. C. Bischoff und A. Straube) mit.

Kooperationen mit

  • PD Dr. M. Becker und PD Dr. F. Lassner, Praxisklinik für plastische Chirurgie, Chirurgie der peripheren Nerven, rekonstruktive Mikrochirurgie, Handchirurgie, Pauwelsklinik Aachen, www.pauwelsklinik.de 

Themenbezogene Zertifikate

  • Nerven- und Muskelultraschall-Zertifikat der DEGUM/DGKN seit 2013
  • EMG-Zertifikat der DGKN
  • Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung der Ärztekammer Westfalen-Lippe

Mitgliedschaften

  • Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN, www.dgn.org)
  • Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM, www. degum.de)
  • Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN, www.dgkn.de)
  • International Society of Peripheral Neurophysiological Imaging (ISPNI)

Publikationen

Kapitelbeitrag: Leitlinien Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung, C. Bischoff, A. Straube (Hrsg.), Aufl. 1, Kohlhammer, 2014: Borchert A, Dittrich R, Schilling M: Untersuchungstechnik von Muskeln und Nerven; Borchert A, Ritter MA, Schilling M: Muskel- und Nervensonologie.

Review:

Review: Borchert A, Dittrich R., Ritter M, Ringelstein EB, Schilling M. Sonografie peripherer Nerven. Klinische Neurophysiologie 2010;41:1-10.

Weitere ausgewählte Publikationen:

Ohm S, Borchert A, Mackert B.M.; Alemtuzumab related Listeria infections – a growing concern ? ECTRIMS Online Library. Ohm S. Oct 9, 2015; 116134

Fazekas F et al; SIFAP I Investigators; Brain magnatic resonance imaging findings fail to suspect Fabry disease in young patients with acute cerebrovascular event. Stroke. 2015 Jun;46(6):1548-53

Suess T, Borchert A, Meyer L, Marrek U, Mackert BM; Paraneoplastische Neuromyotonie bei Typ B1-Thymom; Klin Neurophysiol 2014; 45 – P50

Rolfs A et al; SIFAP I Investigators: Acute cerebrovascular disease in the young: the Stroke in Young Fabry Patients study. Stroke 2013 Feb;44(2):340-9.

Borchert A, Frese A, Kuhlmann T, Paulus W, Niederstadt T, Allkemper T, Young P, Schilling M; Mononeuropathie mit Auftreibung des Nerven, Klinische Neurophysiologie, Band 42, März 2011: 87.

Vortrag: Borchert A, Schwartz O, Preuth N, Kurlemann G, Young P, Schilling M. Querschnitt- und Longitudinalstudie bei Kindern mit Charcot-Marie-Tooth Typ 1A: eine Untersuchung mittels hochauflösendem Ultraschall peripherer Nerven; Klinische Neurophysiologie, Band 42, März 2011: 39.

Borchert A, Paulus W, Young P, Schilling M. High-resolution ultrasound in a severe peripheral neuropathy with intraneural perineurioma: a special case. Klinische Neurophysiologie, Volume 41, March 2010, S.64.

Borchert A, Kurlemann G, Young P, Schilling M. Sonographie peripherer Nerven bei gesunden Kindern und jungen Erwachsenen: Erhebung von Referenzwerten und altersgruppenabhängiger Vergleich mit der Elektroneurographie. Aktuelle Neurologie; Band 36, Sept. 2009: 186.

Borchert A, Schwartz O, Kurlemann G, Young P, Schilling M. Diagnostic value of high-resolution sonography versus electromyography in children and juveniles with Charcot-Marie-Tooth disease 1A. Journal of the Peripheral Nervous System, Volume 14 (Suppl. 2), July 2009, 20.

Borchert A, Schwartz O, Kurlemann G, Young P, Schilling M. Diagnostischer Nutzen der hochauflösenden Nervensonographie versus Neurographie bei Kindern mit der Erkrankung Charcot-Marie-Tooth Typ 1A. Klinische Neurophysiologie, Band 40, März 2009: 65.

Borchert A, Schwartz O, Kurlemann G, Young P, Schilling M. Diagnostischer Nutzen hochauflösender Nervensonographie versus Neurographie bei der Hereditären Polyneuropathie Typ I (CMT1A). Aktuelle Neurologie; Band 35, Sept. 2008: 28.